Veranstaltungen

Kulturprogramm 2026

Hier finden Sie unser Jahresprogramm 2026

Wir danken allen unseren Sponsoren, allen voran unserem Hauptsponsor OSYOMOTION GMBH, ganz herzlich:

Sonntag, 18. Januar 2026, 17.00 Uhr

Konzert im Girardsaal Bachtelen 

Italienischer Opernzauber

Amelia Scicolone, Sopran
Lorenzo Di Toro, Klavier
Arien von Verdi, Donizetti und Rossini

Amelia Scicolone wurde in Grenchen geboren. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik Basel und schloss 2013 mit Auszeichnung ab. 2022 erhielt sie den Musikpreis des Kantons Solothurn. Seit 2017 ist sie Ensemblemitglied des Nationaltheaters Mannheim. Ihre makellos reine Stimme brilliert in vielseitigen Opernrollen, und in Lorenzo Di Toro hat sie einen glänzenden Pianisten an ihrer Seite. Er studierte Klavier in Rom, arbeitete an der Opéra National de Paris und ist jetzt festes Mitglied der Staatsoper Unter den Linden, Berlin.

Eintritt Fr. 25.00, KulturLegi, Kinder und Jugendliche gratis

Sonntag, 30. März 2026, 17.00 Uhr

Theaterproduktion im Girardsaal Bachtelen

«Schwarzenbach – Le Dolci Vite» 

Eine szenische Lesung mit Musik und Projektion. Mit Grazia Pergoletti und Valerio Rodelli

Eine Frau zieht los, um herauszufinden, wie ihr Leben ausgesehen hätte, wenn sie – Tochter eines italienischen Arbeits-Migranten – mit sechs Jahren Basel hätte verlassen müssen. «Schwarzenbach – Le Dolci Vite» ist ein teils biografisches, teils hypothetisch-fiktionales Stück über die Frage nach Fremd- und Selbstbestimmung anhand eines dunklen Kapitels der Schweizer Geschichte: die Überfremdungsinitiative von James Schwarzenbach.

Grazia Pergoletti, geb. 1964 in Basel, ist Schauspielerin und Regisseurin. Sie lebt in Bern.
Valerio Rodelli, geb. 1984, aufgewachsen in Rom, ist Musiker und Performer. Er lebt in Bern.

Eintritt Fr. 25.00, KulturLegi, Kinder und Jugendliche gratis

Sonntag, 21. Juni 2026, 17.00 Uhr

Vortrag im Girardsaal Bachtelen

«Mazzini und die Schweiz» 

Vortrag von Ilaria Macera in italienischer Sprache
Übersetzungen auf Deutsch von Franco Supino

Giuseppe Mazzini verbrachte entscheidende Momente seines Exils in der Schweiz und knüpfte Beziehungen zu italienischen Exilanten und lokalen Intellektuellen. Anhand von Briefen und Zeugnissen zeigt Ilaria Macera auf, wie Grenchen und die Eidgenossenschaft nicht nur Zufluchtsort, sondern auch Ort der politischen Arbeit und der internationalen Vernetzung waren. Ilaria Maceras Vortrag zeigt die europäische Tragweite von Mazzinis Wirken und regt an, über Mazzinis Aktualität nachzudenken.

Ilaria Macera promovierte an der Universität Florenz. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des schweizerischen Literaturarchivs und verantwortlich für die italienischsprachigen Sammlungen. Sie lebt mit ihrer Familie in Biel.

Eintritt Fr. 20.00, inkl. Apéro riche, KulturLegi, Kinder und Jugendliche gratis

Sonntag, 20. September 2026, 17.00 Uhr

Musik & Literatur im Girardsaal Bachtelen

«MUSICHeSTORIE»

Vincenzo Todisco, Autor
Marco Todisco, Cantautore

Wie schwer kann die eigene Lebensgeschichte lasten? In Vincenzo Todiscos neuem Roman «Der Geschichtenabnehmer» verdichten sich Leichtigkeit und Schwere zu einer magischen Vielschichtigkeit. Erzählt wird eine Kindheit in einem italienischen Bergdorf, wo kein Mensch von dieser Welt geht, bevor er sich nicht auserzählt hat. Der Cantautore Marco Todisco nimmt diesen Faden auf, strickt weitere Geschichten und hüllt sie in Musik. Vincenzo und Marco Todisco treten in ihrer Formation als Duo MUSICHeSTORIE auf. Sie ziehen das Publikum in ihren Bann, indem sie Text und Musik kunstvoll ineinander verweben.

Vincenzo Todisco, geb. 1964 in Stans, ist Schriftsteller und leitet eine Professur an der Pädagogischen Hochschule Graubünden, er lebt in Rhäzüns. Marco Todisco, geb. 1972, ist Musiker in Zürich.

Eintritt Fr. 25.00, KulturLegi, Kinder und Jugendliche gratis

Sonntag, 25. Oktober 2026, 17.00 Uhr

Film im Girardsaal Bachtelen

«Figli proibiti – Verbotene Kinder»

Mariano Snider, Regie

Jahrzehntelang lebten die Kinder von Saisonarbeiterinnen und -arbeitern im Verborgenen oder weit entfernt von ihren Eltern – untergebracht bei Verwandten, in kirchlichen Einrichtungen oder Waisenhäusern. Der sogenannte Saisonnier-Status, der von 1931 bis 2002 in Kraft war, erlaubte ausländischen Arbeitskräften nicht, ihre Familien mit in die Schweiz zu bringen. Der Film bringt ein bislang unterschätztes Phänomen ans Licht.

Anschliessend an die Filmvorführung: Gespräch mit Betroffenen.

Eintritt Fr. 15.00, inkl. Apéro, KulturLegi, Kinder und Jugendliche gratis

Sonntag, 15. November 2026, 17.00 Uhr

Konzert/Lesung im Girardsaal Bachtelen

«Ein bisschen für immer»

Follia / Lia Maria Neff

Leichtfüssig, offenherzig und mit viel Sprachwitz erzählt Lia Maria Neff in ihrem Roman «Ein bisschen für immer» von der ersten und zweiten, von der ewigen, der traurigen und der glücklichen Liebe. Und einer schier unendlichen Liebe zum Leben. Wie Una, die Protagonistin ihres Werkes, steht Lia Maria Neff mit dem Kontrabass in der Welt. Die Lesung wird untermalt von einem bunten Klangteppich ihres vielseitigen Instrumentes, dessen Effekten sowie ihrer entrückten Stimme.

Lia Maria Neff, geb. 2000 in Zürich, steht mit ihrem Soloprojekt «Follia» regelmässig auf der Bühne. Ihr Erstling «Ein bisschen für immer» ist 2025 beim Atlantis Verlag erschienen.

Eintritt Fr. 20.00, KulturLegi, Kinder und Jugendliche gratis

Neuausrichtung des Kulturprogramms seit 2025

Seit 2025 liegt die Organisation und Ausrichtung der Veranstaltungsreihe in den Händen der Stiftungsratsmitglieder Franco Supino und Emanuela Libertini. Die Beschränkung auf Musik wird mit neuem Fokus auf italienische Kultur und dem Wirken Giuseppe Mazzinis erweitert. Es ist ein abwechslungsreiches Programm von Kulturschaffenden, die in unterschiedlichen Sparten italienische und schweizerische Kultur verbinden. Geplant sind jeweils sechs Veranstaltungen, die erste im Januar ist der Musik mit viel Italianità vorbehalten. Danke für die Kenntnisnahme.

Weiterführende Links